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[d³] contest / 2009

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Erinnerungen prägen unser Leben, doch sie verblassen mit der Zeit. Wir wollen sie festhalten, um sie für die Zukunft zu sichern, doch das kann auch immer nur ein Versuch sein, der wahre Inhalt bleibt vergänglich. Die Objekte werden zu Zeugen ihrer eigenen Geschichte, indem ihr Körper wie ein Wirt funktioniert. Er wird mit dünnen Fäden umwickelt, um letztlich aufgelöst zu werden. So bleibt lediglich die äußere Kontur wie ein Hauch am gewohnten Platz im Raum stehen. Durch ihr Fehlen hinterfragen und bestätigen sie dabei gleichzeitig ihren Sinn und ihre Funktion.
Memories fashion our lives, yet fade with time. We want to hang on to them, secure them for the future, though this can only ever be an aspiration, for their true content remains ephemeral. Things become witnesses of their own history, their corporeality acting like a host. Their bodies are wrapped in thin string, so that in the end they disappear, dissolve completely. Thus only their external forms remain in the usual place in the room, a mere hint, a shadow of what they are. Because they are no longer there, they both question and con - firm their purpose and function.